Wilhelm Theodor Nocken

Wilhelm Theodor Nocken (* 1830 Düsseldorf, † 1905 Düsseldorf)

Nocken besuchte bereits als Elfjähriger Zeichenkurse an der Düsseldorfer Kunstakademie, von 1847 bis 1851 studierte er dort, von einem Stipendium unterstützt, bei Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863), dessen Tradition der romantisch-dramatischen Landschaftsmalerei er fortführte.
Ab 1850 trat Nocken, der auch Mitglied des traditionsreichen Düsseldorfer Kunstvereins „Malkasten“ war, als Landschaftsmaler hervor, der seine Gemälde auf zahlreichen Ausstellungen deutschlandweit zeigte.
Seine Landschaftsgemälde zeigen Motive aus der Düsseldorfer Umgebung, dem Rheinland und dem Lahntal sowie aus den Alpen (Bayern, Tirol, Schweiz).

Werke u.a. im Besitz von: Museum Altenburg, Stadtmuseum Düsseldorf, Museum Wiesbaden. Akademische Ausstellung in Berlin 1905.
Literatur:
Willy Jaeckel (1888-1944). Gemälde-Pastelle-Aquarelle. Katalog zur Ausstellung „Mythos und Mondäne“ im Bröhan-Museum Berlin, hrg von Margrit Bröhan, Berlin 2003
Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819-1918, Band 3, Bruckmann München 1998

Wilhelm Theodor Nocken: Lauterbachfälle, Öl auf Leinwand, 78 x 94 cm, Privatbesitz (c) Joe Amberg
Lauterbachfälle, Öl auf Leinwand, 78 x 94 cm,
Privatbesitz (c) Joe Amberg